Sardinien 2017

 

Wir haben es gemacht …. Wir waren in Sardinien! Nachdem ich viel darüber gelesen habe, gab ein Reisebericht im letzten Jahr den Impuls, da müssen wir auch mal hin!  Es gab einiges zu Überlegen um die Anreise zu planen und wo man das Quartier macht, etc.

Aber für mich ist schon die Vorfreude an der Planung die halbe Reise!
Sardinien ist eine sehr abwechslungsreiche Insel, ob Flora oder Fauna, die schönste Gegend ist im Gebirge und nahe am Meer. Das Hotel Nicoletta war eine gute Wahl den Santa Maria Navarese liegt fast Ideal zwischen Meer und Gebirge.
Die Straßen sind von durchwachsener Qualität. Aber durchaus griffig, man muss gefasst sein das nach einer Ecke entweder ein Straßenschaden kommt, der Teer wechselt, oder irgend eine Ziege, Kuh, Schafe mit Hunden vor dem Motorrad steht. Einmal hat sogar ein sehr großes Schwein die Straße gekreuzt.
Man findet in jedem größeren Ort eine Bar und es ist auch empfehlenswert unterwegs in einem Restaurant einzukehren.


 1. Tag Donnerstag Anreise


Morgens um 08:00 war Treffpunkt bei mir im Hof. Martin, Lothar und Gunter waren schon am Tag vorher angereist und hatten übernachtet. Jürgen kam noch dazu und meine Wenigkeit.
Nach einer Verabschiedung durch meine Frau starteten wir zur Tankstelle und Füllung an Treibstoff und Druckluft in den Reifen auf den richtigen Stand zu bringen.
Die Fahrt führte über Landstraßen auf die A93 in Richtung Süden. Über die B15N erreichten wir Landshut und wie meist von mir bevorzugt sind wir an der OMV in Taufkirchen zum Tanken und Kaffee trinken raus.
Nach dem erledigen des technischen Teils und dem Trinken einer Tasse Kaffee nahmen die Ereignisse Ihren Lauf. Beim Versuch eine Maschine abzubocken, kippte sie nach rechts um fiel mit einem Krachen auf eine andere Maschine. Wie beim Domino nahm es das Moped samt Reiter mit und beide Maschinen lagen auf dem Boden.
Ergebnis dieser Aktion an der einen Maschine ein verbogener Lenkeranschluss, ein geplatzter rechter Koffer und ein paar Schrammen im Lack und ein leicht verbogener Bremshebel.
An der 2. Maschine war die Spiegelhalterung rechts defekt, Verkleidungsoberteil mehrfach gebrochen, das Koffer Schloss rechts war losgerissen.
Im Baumarkt im nahegelegenen Rosenheim waren dann schnell zwei Rollen Tape gekauft mit denen die schlimmsten Schäden provisorisch repariert wurden.
Nachdem so die ersten Abbruchgedanken vertrieben werden könnten, ging es dann über den Tegernsee an den Achensee und über die alte Römerstraße nach Südtirol.
Dort ging es über den Jaufenpass nach Süden. Da war doch schon einiges an Schnee da! Whow, knapp 2 Meter ich war völlig perplex. Und das Tauwasser lief oben sehr hoch über die Straße. Da ich Bedenken hatte das bei einsetzender Nacht ggf. Frost kommen könnte habe ich die Route etwas angepasst und bin mit einem Umweg über Meran gefahren. Am Mendelpass kamen wir glücklicherweise in einer Arbeitspause durch, dieser wäre tagsüber gesperrt gewesen. Erst spät nachts kamen wir im Hotel La Sodanella in St. Antonio di Muvela an. Leider gab es nirgends mehr was zu Essen!
So endete der Tag mit ein paar Pfefferkuchen und Müsliriegeln und ein paar Bier!

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 2.Tag Freitag Anreise


Der neue Tag begann mit einem leicht bedeckten Himmel, welcher aber Gutes erwarten lies. Die Wirtin hatte uns ein sehr gutes Frühstück vorbereitet. Nach dem die Finanzen geklärt waren und und wir mit dem Essen fertig waren packten wir auf. Die ersten hatten die Garage schon verlassen, da fragte Jürgen, rückwärts schiebend, „Gerd wieso schiebt sich meine K so schwer?“ Ein Blick von der Seite, ich packte gerade daneben mein Gepäck aufs Motorrad, gab mir den Grund zu erkennen. „Weil Du keine Luft im Hinterreifen hast!“
Schon begann die Maschinerie zu laufen ... Martin packte das Werkzeug aus, ein zweiter eine Lampe, und zu dritt zogen wir einen Flicken ein. Der erste Versuch war  nicht überzeugend, also nochmals sauber gemacht und einen zweiten Versuch gestartet. Ah --- nun war der Reifen dicht.
Jürgen meinte na ja dann kann ich abbrechen und langsam heimfahren. Ich sagte dann, mach nicht diesen Fehler, das Hotel bekommen wir nicht wieder und die Fähre verfällt auch, da ist ein neuer Reifen billiger.
Der Optimismus wurde belohnt, der Reifen hielt bis Livorno, dort wurde telefonisch beim in verschiedenen Internet Foren gelobten „Sasso Gomme“ in Tortoli nachgefragt und ein vorrätiger Satz Angel GT Für die K100RS 16V reserviert. Der benötigte T30 war leider nicht vorrätig!
Im Hafen trafen wir dann noch die zwei fehlenden Männer aus Graz, welche bereits mit einem „Stiefelbier“ auf uns warteten. Vor dem Einschiffen wurde noch eine Pizza organisiert und die Fahrt konnte beginnen!
Ab 20:00 Uhr ging es rauf auf die Fähre, Moped abgestellt, hoch in die Kabine. Halt ... wir bekommen eine andere Kabine als die gebuchte. Wunderbar, so wurde die Nacht in einer komfortableren 4er Außenkabine mit 2er Belegung verbracht.
Das Ambiente der Fähre war etwas altbacken und gewöhnungsbedürftig aber für die eine Nacht war es OK!
Um 21:00 Uhr stach die Corsica Victoria in See! Nach ein paar Deckbieren ging es dann zum „Liegen“ wie der Österreicher sagt!

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3. Tag Samstag Anreise


Pünktlich um 05:30 ging die Bordlautsprecheranlage mit unserm Handywecker los! Da Schiff würde um 06:30 anlegen. So geschah es dann auch. Das angepriesene Frühstück verlegten wir an Land.
Nach dem anlanden und sortieren der Fahrzeuge ging es mit 6 Leuten die geplante Tour hoch zur Costa Smeralda.
Reinhard und Jürgen waren den „Angel GT“ auf den Spuren und fuhren auf möglichst direktem Weg über die SS125 Panorama Straße nach Tortoli.  Angekommen beim „Sasso Gomme“ wurde ein neuer Satz PIRELLI Angel GT aufgezogen welcher sich als hervorragend zum Fahrzeug und Fahrer passend erwies! Von Moped abstellen bis Moped abholen verging knapp eine Stunde. Der Preis war für die exorbitante Lage mehr als Fair, billiger wäre es zu Hause auch nicht gewesen!
Daher - Sasso Gomme ist ein Geheimtipp auf Sardinen!
Der Rest der Truppe ließ sich den südlichen Wind um die Ohren wehen, und nach einigen KM fanden wir auch eine Restaurant zum Frühstücken. Nach einigen Kaffee und ein zwei süßen Stücken ging es dann weiter zum Capo d’Orso.
Dort angekommen stiegen wir auf den kleinen Berg und hatten eine wunderbare Aussicht. Auf die Costa Smeralda.
Bei der weiteren Fahrt durchquerten wir dann den Norden der Insel um bei Tempo Pausia in die Korkeichenwälder einzufahren. Hier gab es gute Straßen mit mehr oder weniger Kurven, so richtig schön zum eingewöhnen.
Etwas enttäuscht war ich dann das die SS389Var schon komplett ausgebaut war und die alte SS389 teilweise gesperrt war. Da es aber schon gegen 16:30 war und wir seit morgens 06:30 unterwegs war beschloss ich auf der SS389Var zu bleiben und ins Hotel zu fahren um nach ein Einchecken mal an den Strand zusehen. Was zwar nicht überall Begeisterung fand, aber wir hatten ja noch ein paar Tage!
Das Hotel Nicoletta war wie erwartete Sauber mit einer schönen Tiefgarage, schöne große saubere Zimmer. Wir hatten Glück und erhielten ein Erdgeschosszimmer mit einem kleinen Innenhof in den auch das Zimmer von Helmut und Reinhard grenzten.
Nach einem Gang an den Strand und einem Bad im annehmen knapp 19 Grad warmen Wasser war der Tag gerettet!
Nach einer Dusche ging es ins Restaurant Toma, und der Abend klang mit einem guten Essen und einigen Gläsern Wein aus. Den Abschluss bildete der Besuch in der Eisdiele neben dem Hotel mit Eis und Kaffee.

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4. Tag Rundtour am Sonntag

Heute machten wir eine erste Tour in den Genargentu Nationalpark. Morgens starteten wir am Hotel und fuhren nach Lotzorai, dort Tankten wir.  Übrigens, aufpassen an den Tankstellen gibt es Spuren mit Bedienung, dort ist der Sprit teurer! Ich hab nicht immer drauf geschaut, aber man merkt es schon!
Über die SP56 ging es in das Gebirge, dann wurde abgebogen und durch das Tal des Riusa Soali  zur SS389 hinüber gefahren. Leider war das Vergnügen auf dieser Straße schon bald beendet. Es ist auch hier festzustellen, das gut ausgebaut gerade Straßen, in diesem Fall die SS389Var die schönen kurvigen Straßen ersetzten. Die weiterhin vorhandene SS389 war gesperrt weil Steinschlaggefahr war. Es ist schade das diese Straßen dann dem Verfall preisgegeben werden.
Dann ging es weiter auf die SP2 welcher wir bis Fonni folgten, dort zweigten wir ab auf die SP7 folgten, diese Straße führt entlang an den Hängen des Riu Pedros Fitta, welche sehr schön bewaldet sind. Leider gab es an der SP7 ein Malleur und einer der Teilnehmer stürzte. Ihm war zum Glück nicht viel passiert, nur die Verkleidung des Motorrades sah auf der rechten Seite sehr wild aus. Dies konnte mit Tape relativ gut notdürftig repariert werden.
Nach einigen Km weitere Strecke stellten wir dann fest das das ABS nicht mehr sauber funktionierte. Nach einer Begutachtung stellten wir fest das wir das durch den Ersatz einer Schraube wieder reparieren können. So entschieden wir das er mit der „Notbremsfunktion“ der 12er langsam zum Hotel zurück fährt und versucht eine passende Schraube zu besorgen. Karl stellte sich als Begleiter zur Verfügung, so ging es zu sechst weiter.
Nach Desulo wechselten wir auf die SS295, nach Tonali auf die SS128, bis wir nach Meana Sardo wieder ein anderes Teilstück der SS295 trafen.
Diese verließen wir an der Kreuzung zu SP8 der wir bis kurz vor Sadali folgten um dort auf die  SS198 abzubiegen, um kurz vor Ussassai in eine kleine Straße einzufahren die knapp 15 km durch den Nationalpark führt. Hier fuhren wir am Hang einer Bergkette im Tal des Fiume Flumendosa entlang bis zu seinem Stausee.
Nach dem Erreichen der SS398 ging es ein Kurzes Stück nach Norden um wieder auf die SP27 abzubiegen. Welche uns über Tortoli zurück ins Hotel brachte.
Nach der Ankunft und einstellen im Parkhaus ging es an den Strand zum "Abschwitzen"! Und ein schöner Sonntag endete.

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5. Tag Rundtour am Montag

Heute machten wir eine weitere Tour in den Genargentu Nationalpark.
Nach einem wieder mal sehr umfangreichen Frühstück ging es in die Garage zum Starten der Maschinen. Heute Morgen schimpfte Martin: „Verdammt wieso ist die so schwer zu schieben?“
Sein Hinterreifen war ohne Luft! Eine etwas genauere Untersuchung ergab, dass ein krum gebogenes Stück Draht im Reifen hing und ihn mit einem Loch versehen hatte. Ein Versuch den Reifen zu flicken war nicht von Erfolg gekrönt… man konnte aber damit wieder los in Richtung „Sasso Gomme“ fahren.
Was keine falsche Entscheidung war, wieder für einen sehr fairen Preis, wanderte der benötigte Michelin MP4GT auf die Hinterradfelge und nach knapp einer Stunden konnten wir den Reifentempel wieder verlassen. So eine schnelle Arbeit ohne Voranmeldung würde ich gerne mal bei uns  erleben wollen!
In der Zwischenzeit hatte Gunter die passende Schraube aufgetrieben und eingebaut, nun funktionierte auch die ABS regelung wieder!
Um Zeit zu sparen ging es über die voll ausgebaute SS125Var nach Süden, bei Cardedu ging es dann weiter in Richtung SP11 und SS198 durch weiter kurz nach Seulo zog es uns nach Norden. Das Tagesziel war das berühmte Banditen Dorf Orgosolo. Berühmt für seine Wandmalereien.
Nach einem Kaffee vor der Bar Ziu Mesina unter dem Konterfei von Helmut Schmidt ging es über einige kleinere Straßen auf die berühmte SS125 Panorama Straße zurück zum Hotel. Die Ausblicke auf dieser Straße sind einfach wunderschön! Hier sollte man nicht rasen sondern genießen!
Nach dem erreichen des Hotels endete der Tag am Meer!

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6. Tag Rundtour am Dienstag


Die Heutige Tour war dem Verlauf der SS198 gewidmet. Für einen Motorradfahrer ein wahres Paradies. Hier gibt es Streckenabschnitte da gibt es so gut wie keine gerade Straße. Den Spaß den wir an diesem Tag hatten kann man gar nicht beschreiben.
Die Straße liegt ebenfalls im Genargentu Nationalpark hier kann man eingentlich fahren wie man will, man findet immer eine interessante Straße.
Es war wieder ein schöne Tour mit einigen flotten Kurven, wir folgten der SS198 bis zur Abzweigung nach Nurri, von dort aus ging es über die SP10 und die SS125 wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

In Abratax besuchten wir den bekannten Rocce di Rosso, es war ein wunderschöner Ort. Besonders interessant war der Wind der bei einem strahlend blauen Himmel die Wellen gegen die Küste peitschte. Die Farbe des Wassers und die Farbe der Felsen war ein wunderschöner Kontrast!

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7. Tag Rundtour am Mittwoch


Heute brachen wir in Richtung Süden auf um ein Stück der SS125 zwischen San Priamo und Caglirari zu besuchen. Hier führt die Straße durch eine wirklich sehenswerte Schlucht.
Um den Tag nicht zu lange werden zu lassen ging es über die SS125Var im Inland nach Süden, wir wechselten dann auf die alte SS125 die etwas interessanter war.  Für eine Pause machten wir am Torre Salinas einen Abstecher an die Küste. In der Bar des Campingplatzes gab es dann einen Kaffee und was zu trinken!
Danach ging es zu unserem heutigen Tagesziel, nach dem „durchschwingen“ kehrten wir kurz vor Cagliari um und fuhren die Strecke  nochmals auf dem Rückweg wieder zurück.
Auf einem kurzen Stück der SS125Var, gings westlich vom Küstengebirge zurück bis zum Abzweig der SS387 bis nach Ballau. Dort bogen wir auf die SP22 ab, nach einigen Km ging es auf die SP13, welche einen schöne Strecke war. Bai Gairo wechselten wir kurz auf die SS198 um in Richtung Arzana wieder auf die SP23 zu wechseln. Über die SP27 ging es wieder zurück zu Küste und der Abend klang wieder im Hotel aus.

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8. Tag Rundtour am Donnerstag


An diesem Tag strickte ich eine Tour mit Nebenstrassen, zwar kreuzten wir immer wieder die SS125, SS198 und SS389, aber es gibt auch noch eine Seite von Sardinien mit sehr kleinen Straßen.
An diesem Tag fanden wir Wege bis hoch auf knapp 1250 Meter auf denen nichts los war. Besonders schön war das wir auf den Arcu Correboi gefunden hatten, das war der Pass über den die alte SS389 lief.
Im Tal zurück mussten wir dann trotzdem wieder auf die SS389Var weil ein Teilstück der alten SS389 wegen Strassenschäden und Steinschlag gesperrt war. Leider ging nur die auffahrt in Richtung Norden.  Wir fanden aber nach einigen Metern eine Wendestelle. Bei der wir wegen der gestrichelten Linie auch ohne Probleme umdrehen konnten.
Nach dem passieren der gesperrten Stelle ging es wieder zurück auf die alte SS389 und über eine Nebenstrasse noch ein Stück rüber zur SS37 und dann auf die SP37, dann trafen wir wieder auf die SP 56 und fuhren zurück zur Küste. Auf dieser Straße hatten wir einige schöne Ausblicke, über die Landschaft und das Meer.

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9. Tag Rückreise am Freitag


Heute liesen wir den Tag ruhig angehen, es stand nur die Rückfahrt nach Norden an. Wir vereinbarten das wir gegen Mittag nach Norden starten wollten. Den Vormittag verbrachten wir am Strand und nochmals mit Cappichino, Espresso und Eis!
Das Gepäck und unsere Motorradkleidung konnten wir im Hotel zwischenlagern. Wie vereinbart starteten wir und es ging immer der SS125 entlang nach Norden. Eigentlich war die Anfahrt auf der neuen SS125Var geplant. Nachdem wir aber immer sehr gut in der Zeit lagen, folgte ich der ursprünglichen SS125. Was ganz interessant war, gegen 17:00 wollten wir eine Kleinigkeit essen, mussten dann aber einsehen das es immer erst ab 19:00 Uhr was gab! Egal wo wir fragten.
An einer Bar an der wir uns dann einen Kaffee kauften war auf der hinteren Seine ein kleiner Lebensmittelladen und ein Obstgeschäft. Dort deckten wir uns mit Salami, Schinken, Käse, Brot und Obst ein.
Auf dem Parkplatz gab es dann eine gute Brotzeit und wir fuhren gestärkt weiter.

So kamen wir gegen 18:30 im Hafen an und wurden nach einem Security Check reingelassen. Nach der Erfassung der Tickets wurde die Kabinennummer vergeben und das Laden begann. Die Gruppe durfte bis auf Jürgen und Karl sofort auf die Fähre. Wir waren schon umgezogen und standen mit einem Bier an der Reling des Schiffs, aber Karl und Jürgen standen immer noch draußen vor dem Schiff.
Sie durften dann als eine der Letzten drauf, vorher wurde alles andere was noch da war geladen. Dieses mal mussten LKW sogar rückwärts auf das Schiff fahren.
Mit der Kabine hatten wir dieses mal nicht so viel Glück, da mehrere Reisebusse dabei waren und so keine größeren Kabinen frei waren!
Pünktlich um 21:00 Uhr startete das Schiff und es ging zurück Nach Livorno!

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10. Tag Rückreise Samstag


Früh am Morgen gegen 06:00 machten wir uns fertig um das Schiff zu verlassen. Nach dem Anziehen und Packen gingen wir aus der engen Kabine an Deck.
Und hatten einen schönen leicht bewölkten sonnigen Himmel, Das Meer war schön, es gab auch Schiffe die das selbe Ziel hatten und neben uns fuhren. In der nähe des Hafens konnten wir dann dem Lotsenboot zusehen wie es die Lotsen mit einem Manöver an die Luken der Schiffe brachte. Die Jungs müssen ganz schön Seefest sein bei einem Wellen gang von knapp 2 Meter und mehr.
Nach dem Einlaufen begann der Run auf die Autodecks, es mussten nun alle Raus damit wir an unsere Motorräder kamen. Leider waren einige Leute noch nicht bei Ihren Wagen und es gab eine kurze Wartezeit.
Nachdem diese Probleme gelöst waren, konnten wir das Schiff verlassen. Die zwei Grazer verabschiedenten sich und starteten Ihre Rückreise in Richtung Graz. Nachdem wir heute nicht den Zeitdruck hatten, beschloss ich nicht sofort auf die Autobahn zu fahren sondern ein bisschen in den Apennin hinein zu steuern bis ich eine Bar gefunden hatte in der wir Frühstücken konnten.
Im Ristorum in Via Montemagno 14/15, 55041, Camaiore, Italien  fanden wir genau was wir suchten! Ein uriges Restaurant mit vielen landestypischen Spezialitäten. So lecker haben wir schon lange nicht mehr gefrühstückt.
Danach ging es wieder zurück in Richtung Autobahn um diese bei Brescia wieder zu verlassen. Dann ging es über ein paar Nebenstrassen wieder zu unserem Hotel das wir bei der Anreise schon nutzen.
Nach einem freundlichen Empfang und reservierte uns die Wirtin einen Tisch in einem nahegelegenen Restaurant,  in der zwischenzeit wurde noch eine defekt Birne an einem Motorrad ausgetauscht!
Im Restaurant gab es dann ein leckeres Essen und ein paar Gläser Wein!
Bis wir uns dann zur Ruhe begaben.

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11. Tag Rückreise Sonntag


Nach einem sehr guten Frühstück im an einem Tisch in der Sonne packten wir auf und fuhren zurück durch Meran und wie schon bei der Anreise über den Jaufenpass. Interessant war das im Verlauf der Woche der meiste Schnee, den wir die Woche vorher noch sahen, bereits  weg geschmolzen war.
Ab Sterzing ging es dann die Brennerstrasse hoch und über die Römerstrasse nach Wattens, dort besuchten wir unseren Georg der ursprünglich mitfahren wollte aber wegen einer Verletzung leider zu Hause bleiben musste.
Georg freute sich sehr, wir besuchten erst seine Lucie, die aufgrund von Georgs Verletzung noch auf die Fertigstellung nach Ihrer Überholung wartete. Danach gingen wir in ein Restaurant um eine Kleinigkeit zu Essen und einen Kaffee zu trinken, gegen 15:00 Uhr machten wir uns dann auf um über die Autobahn die Heimat zu erreichen.
Dort kamen wir gegen 20:15 auch wohlbehalten an.

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