Sardinien 2017

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 1. Tag Donnerstag Anreise


Morgens um 08:00 war Treffpunkt bei mir im Hof. Martin, Lothar und Gunter waren schon am Tag vorher angereist und hatten übernachtet. Jürgen kam noch dazu und meine Wenigkeit.
Nach einer Verabschiedung durch meine Frau starteten wir zur Tankstelle und Füllung an Treibstoff und Druckluft in den Reifen auf den richtigen Stand zu bringen.
Die Fahrt führte über Landstraßen auf die A93 in Richtung Süden. Über die B15N erreichten wir Landshut und wie meist von mir bevorzugt sind wir an der OMV in Taufkirchen zum Tanken und Kaffee trinken raus.
Nach dem erledigen des technischen Teils und dem Trinken einer Tasse Kaffee nahmen die Ereignisse Ihren Lauf. Beim Versuch eine Maschine abzubocken, kippte sie nach rechts um fiel mit einem Krachen auf eine andere Maschine. Wie beim Domino nahm es das Moped samt Reiter mit und beide Maschinen lagen auf dem Boden.
Ergebnis dieser Aktion an der einen Maschine ein verbogener Lenkeranschluss, ein geplatzter rechter Koffer und ein paar Schrammen im Lack und ein leicht verbogener Bremshebel.
An der 2. Maschine war die Spiegelhalterung rechts defekt, Verkleidungsoberteil mehrfach gebrochen, das Koffer Schloss rechts war losgerissen.
Im Baumarkt im nahegelegenen Rosenheim waren dann schnell zwei Rollen Tape gekauft mit denen die schlimmsten Schäden provisorisch repariert wurden.
Nachdem so die ersten Abbruchgedanken vertrieben werden könnten, ging es dann über den Tegernsee an den Achensee und über die alte Römerstraße nach Südtirol.
Dort ging es über den Jaufenpass nach Süden. Da war doch schon einiges an Schnee da! Whow, knapp 2 Meter ich war völlig perplex. Und das Tauwasser lief oben sehr hoch über die Straße. Da ich Bedenken hatte das bei einsetzender Nacht ggf. Frost kommen könnte habe ich die Route etwas angepasst und bin mit einem Umweg über Meran gefahren. Am Mendelpass kamen wir glücklicherweise in einer Arbeitspause durch, dieser wäre tagsüber gesperrt gewesen. Erst spät nachts kamen wir im Hotel La Sodanella in St. Antonio di Muvela an. Leider gab es nirgends mehr was zu Essen!
So endete der Tag mit ein paar Pfefferkuchen und Müsliriegeln und ein paar Bier!

Strecke