Cevennen 2016....

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... oder der Süden ruft!

Dieses Jahr ging es nach Südfrankreich in die Cevennen. Teilnehmer waren Gunter BZ, LotharDD, Waldmann, Kalkogo, MartinAA, TomasISM , mein Sohn Tobias und meine Wenigkeit. Unser Stützpunkt war das Bikerhotel Le Midi von Susanne und Peter.

Mein zweiter Sohn André begleitete uns am ersten Tag in den Schwarzwald. Da er in der kommenden Woche Berufsschule hatte konnte er leider nicht mitfahren!

26.05.2016

Unsere Tour beginnt, Gunter und Lothar kamen bereits am Donnerstag zu mir, und übernachteten in einer Pension in der Nähe. Klaus kam mit dem Wohnmobil zu Martin und blieb dort übernacht!


Tag 1 27.05.2016

Am Morgen starteten Gunter, Lothar, Jürgen, mein Sohn Andy und ich wie geplant um 07:30 bei mir zu Hause. Bei Neustadt am Kulm zogen schon die ersten Wolken auf und es begann leicht zu regnen. Bei Michelfeld machte ich auf dem Parkplatz an der B470 einen Stopp und die Leute, so wie ich, die nicht so ganz Wasserdicht waren zogen die Regenklamotten an.

Denn mein neuer Zumo 590, der über das Handy mit dem Internet verbunden ist, meinte dass auf dem nächsten Teilstück unserer Route ein Gewitter mit Kern um Schwabach kommen sollte. Es war die richtige Entscheidung, denn auf dem Weg nach Nürnberg, wurden wir anständig gewaschen! Unterwegs kam dann die Dusche, die stellenweise sehr heftig war!

An der Baustelle vor der Ausfahrt Schwabach wählte ich dann die linke Spur in der Baustelle. Die Spur wurde auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Was sich dann beim Erreichen der Ausfahrt als Fehler herausstellte, denn die Zusammenführung der Spuren passierte am Ende der Baustelle, das aber leider erst 100 Meter nach der Ausfahrt lag. So legten wir noch eine Ehrenrunde mit Wende bis zu nächsten Ausfahrt hin.

Waldemar hatte mehr Glück, er hatte das Schild rechtzeitig gesehen, das mir entgangen war. Denn er war parallel auf der anderen Seite der Autobahn als wir ihn Trafen. Tobias ging es ähnlich, er zog ebenfalls die Ehrenrunde und kam dann auch zum Treffpunkt.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es weiter übers Land zu Martin nach Ellwangen, dort erwartete uns ein herzlicher Empfang und eine Tasse Kaffee und eine kleine Stärkung. Nach dieser kleinen Pause ging es auf Bundesstrassen, denn wir mussten abends ja in Gersheim ankommen.

Nun kam eine Überraschung für die anderen Jungs, von der sie noch nichts wussten. Der WernerBB hatte mich angerufen und angeboten die Verpflegung am Freitag zu organisieren.

Er schlug einen Parkplatz in der Nähe von Tübingen vor, dort baute er seinen Grill auf. So gab es beim Eintreffen kühle Getränke und frische Thüringer Bratwürste! Das war natürlich ein großes Hallo. Die ersten Schilder zeigten an das es zum Parkplatz des Badesees ging. Später hörte ich dann das sich schon einige Gedanken gemacht hatten, weil ich bei den Vorbereitungen sagte die Jungs sollten die Badesachen mit nehmen! Die Ankunft war ein riesen Hallo! Werner hatte alles super vorbereitet, der Parkplatzwächter winkte uns nur durch und Werner hatte schon den Grill heiß!

Nach einer guten Stärkung und einige schönen Gespräche. Ging es dann weiter. Nochmals Danke Werner für die gelungene Überraschung, die Roster waren wirklich erste Sahne!

Frisch gestärkt ging es dann wieder auf die Strasse zur letzten Etappe! Nach Gersheim ins Naturfreunde Haus Die erste Übernachtungsstation war zwar einfach ausgestattet, da nur Etagenduschen und Etagentoiletten aber die Zimmer und die Duschen waren sehr sauber und die Wirtsleute sehr nett.

Das Haus liegt sehr ruhig mitten im Wald. Auf jeden Fall zu empfehlen. Dort wartete TomasISM auf uns, und war bereits im Gespräch mit den Jungs und Mädels des Südwest Stammtisches!

Besonders zu Bedanken möchte ich mcih bei Helmut für die Orga des Sonderstammtisches! Viele Nette Leute getroffen die schon bekannt waren und neue kennen gelernt! Danke Freunde dass Ihr alle hier wart, war schön Euch mal wieder getroffen zu haben!

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


28.05.2016

Am Samstag ab 7:30 gab es dann Frühstück und wir fuhren danach gegen 9:00 Uhr weiter. Nach der Stärkung verabschiedeten wir uns von Andy, der konnte leider nicht weiter mitfahren weil er die kommende Woche Berufsschule hat.

Über die BAB bis an die Schweizer Grenze. An der letzten Ausfahrt dann über Weil am Rhein nach Frankreich. Der erste Versuch in Frankreich zu tanken schlug fehl, da wir an einem Supermarkt einen Automaten fanden der nur die Karten des Anbieters akzeptierte.

Wer französisch lesen kann, ist hier klar im Vorteil. Gut das wir Tobi dabei hatten!

Zu unserer Reisezeit war ein Streik aktuell bei dem in Frankreich stellenweise die Versorgung mit Benzin schlecht war. Daher wollte ich immer schon etwas früher Tanken um immer noch ausreichend Reserve zu haben falls eine Tanke mal zu war.

Die Route führt dann weiter in die Schweiz, dort war es mit dem Sprit dann kein Problem. Nur das Wetter spielte nicht komplett mit und es regnete immer wieder etwas. Laut Wetterradar war es in Frankreich aber noch schlechter.

Daher passte ich die Route an und wir fuhren eine längere Strecke in der Schweiz und Liesen die Regenwolken rechst in Frankreich liegen.

Bei der ersten Pause nach Mittag, kam der Gedanke an Werner wieder ins Spiel. Beim Stoppen auf einem Parkplatz war die erste Frage von Klaus: "Und wo ist jetzt Werner, wenn man eine Bratwurst bräuchte ist er nicht da!" Wir haben herzlich gelacht!

Am Ende des Lac de Neuchatel ging es dann wieder nach Frankreich und dort hatten wir dann die ersten Pässe und Täler! Am Abend gegen 18:30 trafen wir dann in unserem Hotel Au Faisan Dore ein.

Der Wirt wies uns wegen voller Garage ein Vordach an wir stellten unsere 9 Motorräder dort unter. Danach mussten wir festsellen das die dort in den Zimmern schalfenden Gäste um unsere Bikes rumkraxeln mussten. Na ja --- der eine Tag!

Nach dem Einchecken kam die Badehose zum Einsatz. Es gab einen Sprung in den fast eiskalten Pool. Nach einer Dusche verbrachten dort einen lustigen Abend bei gutem Essen und guten Getränken. Zum Abschluss meldete sich der durch FranK100S angekündigte Sturm. Wir wechselten von der Flussterrasse in das Lokal und köpften noch eine Flasche Wein, danach ging es dann in die Kiste!

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


29.05.2016

Nach einem reichhaltigen französischen Frühstück begannen wir die letzte Etappe der Anreise gleich in Regenklamotten und hatten heute 460 km auf dem Zettel. Es ging gleich wildromatisch los und wir tauchten in das Jura ein, schon ein schöner Vorgeschmack auf die Cevennen.

Beim ersten Versuch in die Berge einzusteigen war gleich die erste "Route Barrée". Also zurück in Richtung Schnellstrasse. So haben wir uns parallel der geplanten Route auf einer Schnellstrasse weiterbewegt. Eine Stunde später versuchte ich mir eine Funktion meines neuen Garmin 590 zu nutze zu machen.

Ich hatte die Strecken nicht nur als Route auf dem Gerät sondern auch als Track geladen und konnte so die Route immer wieder automatisch neu berechnen lassen. Sah aber anhand des zusätlich eingeblendeten Tracks den Verlauf der eigentlich gplanten Route. Und konnte mich so schön langsam wieder zurück zur Strecke finden.

Wir schafften noch rechtzeitig den Einstieg in die Auffahrt zum Col de Machine und um Combe Laval. Die Auffahrt war trocken und konnte schon etwas flotter angegangen werden. Wobei ich hier schon aufpassen musste, da bei Bodenwellen immer wieder teile des Moppeds aufestzten die noch nicht mit der Strasse in berührung kommen sollten. Leider war das Wetter oben am Berg ebenfalls sehr Nass und Nebelig, aber der Blick in die Tiefe und auf die am Gegenhang liegende Straße des Combe Laval am Kopf der Auffahrt war trotzdem beeindruckend. Auch die Durchfahrt durch die Felsentunnel war ein Erlebnis.

Von da an ging es dann kurvenreich weiter in Richtung Le Midi. Da in der Zwischenzeit auf dem Garmin die Ankunftszeit schon auf 20:30 angestiegen war. Brach ich aktuelle kurvenreiche Route ab und lies den direkten Weg zum Le Midi berechnen. Gegen 19:00 Uhr trafen wir ein und wurden von Peter und Sabine freudig erwartet! Nach dem Einchecken gab es den ersten Schluck Wein. Dann um 20:00 Uhr Abendessen, es wurde noch ein lustiger Abend.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


30.05.2016

Am anderen Morgen gab es um 08:00 Uhr Frühstück. Danach einkleiden und die Motorräder aus der Garage holen. Unsere erste Tour sollte auf den Mont Aigoual führen.

Wir starteten mit Sonne und hatten eine schöne Tour über kleinste Straßen in einer wunderbaren Landschaft. Erster Halt war ein Supermarkt um die Getränkevorräte und diverse Riegelvorräte und Trockenwurst Vorräte anzulegen.

Auf der Weiterfahrt geschah dann etwas unerwartetes, mein neues Navi schwieg seit 4 Tagen ganz eisern, da bin ich falsch abgebogen und hab umgedreht. Plötzlich fing „Susi“ an zu plappern und hörte nicht mehr auf! Zwar sehr Dumpf aber wengistens was!

Bei der Auffahrt zu einem Bergpass auf einer relativ kleinen geteerten Forststrasse machten wir an einem Seitenweg auf einer Parkfläche und etwas Aussicht auf die Natur eine Pause.

Damit es in der Mittagsrast nicht langweilig berichtete Waldemar, das seine 11er Bergauf ab und zu mit der roten Temperaturlampe blinkte. Er hörte auch den Lüfter nicht anlaufen. Kurzerhand zerlegten wir die Maschine --- Sitzbank ab, Kniepads raus, Tank runter. Mit etwas Improvisation wurde der Lüfter getestet und ein zwei Minuten laufen gelassen. Dann folgte wieder der Zusammenbau. Waldemar bekam die Aufgabe den Lüfter zu überwachen, wenn er nicht anlaufen wollte müssen wir abends ein Provisorium aus dem Warnblinkschalter (wäre dann manueller "Lüfter ein" und "Lüfter aus") basten!

Einige KM später stellte sich heraus das er wiederfunktioniert. Ich gehe aktuell davon aus das aufgrund der Fahrt durch den Sturzregen einige Tage vorher bei Schwabach irgendwo Wasser in der Elektrik des Lüfters kam  und das Teil deswegen nicht anlief! Denn seitdem geht er ohne Probleme!

Danach wurde wieder in das Kurvenlabyrint eingetaucht! Bis zum Ziel Berg, der alte Herr kleidete sich in Wolken und machte uns erneut Nass! Wir liesen ihn gewähren und fuhren hoch zum Gipfel um einen Kaffee im Observatorium zu trinken.

Jürgen hatte scheinbar auch ein Abkommen mit dem Wettergott geschlossen, immer wenn er den Regenkombi anzog war es trocken. Wenn er ihn wieder auszog begann es zu regnen. Ich denke --- Jürgen wird diese Woche noch öfters im Regenkombi schwitzen, wir wollen ja schließlich Sonne! Es ist doch schön wenn man seine persönliche "Wetterfee" dabei hat!

Danach ging es wieder weiter im grünen Strassengewirr! Von kleinen einspurigen Sträßchen bis zu ultragut ausgebautren zweispurigen Strassen die sich wunderbar durchwedeln liesen, war alles da!

Und das verwunderliche, wir waren die einzigen die mit dem Motorrad unterwegs waren!! Zustände wie im Paradies.

Gegen 19:00 kamen wir zurück und stellten unsere Motorräder wieder in die Garage. Peter hatte schon das Abendessen vorbereitet. Bei einem Bier und einigen Gläsern Wein liesen wir den Abend ausklingen.

Jürgen fand die Gitarre von Susanne und gab uns nach einem kurzen Einspielen eine kleines Konzert mit verschiedenen Melodien. So war es eine lustige Runde und eine Geschichte gab die nächste! Einfach schön wie halt immer!

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


31.05.2016

Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück, ging es dann los in Richtung Millau, über viele Ecken und Winkel fuhren wir unter dunklem Himmel auf einen Pass einer kleinen Bergstrasse hoch und bestaunten die umliegenden Berge.

Bei der Abfahrt der ersten Pause hatten wir ein kleines Problem an Lothars 11er mit einer verdrehten Schelle im Ansaugtrakt, das sich aber dann gab. Die Mechanik des Gasbetätigung blieb daran hängen, abends zeigte sich das sich die Schelle leicht verdreht hatte. Das Problem war schnell behoben. An der Maschine mussten wir eine Woche vor der Tour den Motor tauschen. Diese Tour war für das Mopped auch die Generalprobe ob die Reparatur funktioniert hat!

Wir kämpften uns durch das schlechte Wetter nach Millau um die berühmte Brücke zu besuchen. Es gab dort einen Film über den Bau der Brücke und einige Modelle die den Aufbau und die Funktion der einzelnen Baugruppen erzählen.

Nach der Besichtigung des Besucherzentrums wollten wir los und stellten fest das Gunters 11er LT nicht mehr wollte. Gemeinsam ging es an die Fehlersuche, mit einem Schaltplan schnell von der Technikseite runtergeladen, und einer improvisierten Prüflampe war aber kein eindeutiger Fehler zu finden.

Der Seitenständer schaltetet, es war auch etwas Durchgang zu messen. Der beginnende Regen erschwerte die Suche. Eine "hilfsbereite" ältere Dame witterte ein Geschäft und textete uns zu. "Sie hätte eine Pension und Sie könnte uns gerne Zimmer vermieten falls wir nicht weiterkämen. Sie würde auch gerne sofort den Abschleppdienst anrufen." Hier schritt ich dann ein. „Den Abschleppwagen holen wir erst wenn ich das sage!“

Es stellte sich dann raus das die Kraftstoffpumpe anlief wenn sie mit Strom versorgt wurde. So bauten wir uns an diesem Tag unsere eigene „Brücke von Millau“ um die Pumpe direkt mit Strom zu versorgen. Das Kabel lief von der Steckdose kommend über das Kniepad auf den Tank und durch den Tankdeckel zur Pumpe. Die Kabel wurden angetapet und der Tankdeckel wurde zugetapt und wir und fuhren damit auf eigener Achse die 100 km in das Quartier zurück. Ebenfalls wieder durch einen starken Wolkenbruch!

Auf dem Rückweg kamen wir dann noch durch den Cirque de Navacelles, die Natur ist dort unten einfach überwältigend. Nach der Ankunft am Quartier, legten wir uns trocken, duschten und hatten ein gutes Abendessen. Danach ging es in die Garage.

Auf meinem Mini Laptop hatte ich die Schaltpläne dabei, das Werkzeug bekamen wir von Peter unserem Wirt. Mit einem Messegerät stellten wir dann fest, dass der Seitenständerschalter zwar klickte aber das Signal nicht sauber durch schaltete, es war da, aber dann auch wieder nicht. Der Schalter war so stark verdreckt. Eine Reinigung und eine Dusche mit WD 40 stellte die Funktion wieder her. Unsere Brücke konnte wieder ausgebaut werden. Gunter meinte das seine Brücke von Millau aber mit nach Hause kommt!

So klang der Tag in einer netten Runde mit ein paar Gläsern Wein aus!

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


01.06.2016

Am nächsten Tag beschlossen wir mal etwas nach Osten zu fahren um dem angekündigten Wetter über dem Cevennen aus dem Wege zu gehen. So fuhren wir nach dem Frühstück nach Südrunde die auch Nimes berührte an den Pond du Gard.

In Nimes hatten wir das Vergnügnen eine Kreisverkehr mit Ampelregelung auf jeden Viertelkreis zu haben. Dort hatten wir das Glück, das wir bei der Umrundung viermal anhalten mussten, da fragte ich mich schon nach dem Sinn des Kreisverkehrs?

In der Stadt waren dann die hinteren drei Leute unseres 9 Mann Teams weg, telefonsich war niemand erreichbar, aber Dank Navi und Karte trafen wir uns am Pond du Gard wieder!

Am Pond du Gard angekommen stellten wir unsere Mopeds auf dem Parkplatz ab und liefen in das Besucherzentrum hinein. Schon beeindruckend was die alten Römer da so auf die Beine stellten. Ganz ohne Baukran und Hydraulik.

Da noch keine Ferien waren war es auch nicht so überlaufen! Nur ein paar ausländische Schülergruppen waren auf Studienreise, Ein paar Engländerinnen stellten Tobi gleich als Photograph ein! Nach einem Kaffee und einem Eis, ging es dann zurück über die vielen kleinen und großen Straßen und Sträßchen.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


02.06.2016

Am 7. Tag wollen wir das Tarntal erneut angreifen, das eigentlich auf der Millaufahrt geplant war. Das Wetter hielt. Die Fahrt durch das Tal war ein Genuss! Beim Aufstieg bei La Madeleine zogen dann auf dem Hochplateau wieder schwarze Wolken auf und es wurde wieder nass.

Da wir durch einige Halts an schönen Stellen wieder Zeit verloren hatten, und die Straße trotz des Wetters gut war zog ich das Tempo etwas an und wir machten die nächsten 60 km ordentlich Strecke.

Bei einem Halt musste ich stellte ich dann fest das die aktuell montierten MPR 3/4 wesentlich besser im Nassen waren als meine bisher favorisierten Bridgestone T30 sind.

Denn ich hatte immer das Gefühl das ich noch mindestens 10 % Reserve hatte und die 11er Fahrer die überwiegend T30 montiert hatten haben über dauerndes Rutschen auf Bitumen gesprochen, da von hatte ich gar nichts gemerkt! 

Nach dem Dieses Thema auch geklärt war gab es noch eine kleine Landpartie zurück ins Haus.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


03.06.2016

Heute am 8. Tag ging es an die Ardeche zum Pond du Arc. Der Weg dahin war eine sehr gut ausgebaute Strasse, über die es ebenfalls sehr gut lief. So erreichten wir gut gelaunt das Tagesziel stellten die Motorräder ab und begaben uns auf den Weg zum Fluss Ardeche.

Unten angekommen ärgerte ich mich meine Badesachen nicht mitgenommen zu haben und Tobi und ich zogen die Stiefel aus und hielten fürs mindeste die Füße in den Fluss. Ich hoffe das gilt auch soviel wie Baden!

Das höchste war ein Vater mit seinem Sohn der im Kanu angerudert kam, er sprach uns auf Französisch an und Tobias antwortete ihm. Er fragte ob der Felsbogen dort vonre der berühmte Pond du Arc sei? Gut das die Franzosen und Touristen haben, wir geben ja gerne und Hilfsbereit Auskunft.

Auf dem Rückweg gingen wir in ein Hotel am Parklplatz und genehmigten uns eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Das brachte die schöne notwendige Ergänzung zur Pause.

Dann ging es genauso flott wieder zurück. Um den Tag dann im Haus mit dem Abendessen und einer Gemütlichen Runde wieder ausklingen zu lassen.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


04.06.2016

Die Rückreise lief wieder über den Combe Laval und die Auffahrt zum Col de Machine. Dieses Mal war das Wetter ein Traum!

Wir genossen oben die Aussicht und machten den einen oder anderen Fotohalt. Bei der Abfahrt begann mein Garmin wieder Probleme zu machen, er meinte dauernd neu starten zu müssen. Nach drei Mal hat es dann anscheinend gepasst.

Wir kamen dann gegen Abend wieder im Hotel Au Faisan Dore an dieses mal durften wir in der Garage des Hauses Parken. Nach dem Bezug der Zimmer ging es wieder in den Pool. Dieses mal war er zwei Grad wärmer. Eigentlich unmenschlich aber da mussten wir rein!

Nach dem Duschen ab ins Restaurant und nach gutem Essen und Trinken ging es ins Bett!

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


05.06.2016

Heute Morgen Frühstück und Auschecken, man merkte schon die Jungs freuten sich auf zu Hause! Dann ging es ohne größere weitere Themen auf der geplanten Strecke weiter am Nachmittag wurde dann eine Konditorie leergefuttert.

Danach ging es weiter bis wir am Abend am Naturfreunde Haus eintrafen. Dort hatte es am Nachmittag geregnet, die Wirtin fragte ob wir im Restaurant die vorbereiteten Grillsachen essen würden. Dann würde ihr Mann draußen grillen. So wurde das dann auch gemacht, der Wirt kam nach getaner Arbeit mit dem letzten Fleisch und wir liesen es uns schmecken. Plötzlich kam die Wirtin und meine das das Dach der Grillstation brennt. Als Feuerwehrmann ist man immer im Einsatz, so haben wir zu dritt gemeinsam mit dem Wirt mit einigen Eimern Wasser die Grillstation gelöscht. Das Dach musste leider neu gemacht werden, da es teilweise abgebrannt ist. Dann ging es nach ein paar Bier ins Bett.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:


06.06.2016

Heute geht’s nach Hause, Frühstück war angesagt. Danach Aufpacken.

TomasISM verabschiedete sich von der Truppe denn er fuhr am Alpenrand entlang nach Ismaning.

Der Rest tastete sich bis zur A7 weiter auf diversen Landstrassen, dort trennten sich Martin und Klaus von unserer Truppe.

Bei einem Tankstopp wurde dann beschlossen das wir die Gruppe auflösen, da Waldemar nach Bamberg musste Jürgen noch etwas „Gondeln“ wollte und der Rest schnell nach Hause wollte.

So ging es flott über die B16 richtung Ingolstadt,dort zweigte Tobi ab, und über die B299 nach Hause in die Oberpfalz.

Hier die Strecke die wir an diesem Tag gefahren sind:

Abends war dann noch ein gemeinsames Essen mit AndyWUN in MAK angesagt. Danach übernachten Lothar und Gunter wieder in der Pension.

Am anderen Tag ging es dann für die zwei wieder nach Hause.

 

 


cevenen1

Mit der Benzinversorgung haben wir zu der Zeit nur leichte Einschränkungen, manchmal ist kein 95 ROZ da und man bekommt nur 98ROZ. Einmal war überhaupt kein Benzin da und einmal war die Menge auf eine Summe von 30 Euro begrenzt. Soweit erträglich!

Hatte zwar Beschwerden das zu wenig Caffeepausen gemacht wurden! .... Ich werde nachlässig! Hab die Thermoskanne vergessen!